Radhaus

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Aktuelles: 

21.09.2017: Das RadHaus bleibt am 2.10 und am 3.10 (Tag der Deutschen Einheit) geschlossen.

31.05.2017: Kommende Woche haben wir Montag (5.6) und Dienstag (6.6) geschlossen.

27.05.2017: Ab dem 29.05 nehmen wir aufgrund des großen Andrangs nur noch Studierende der Universität Trier an. Bringt eure Tunikas mit! Wir freuen uns auf euren Besuch

Die aktuellen Öffnungszeiten:

Bitte vor jedem Besuch noch einmal auf dieser Homepage oder bei Facebook nachschauen, ob auch tatsächlich geöffnet ist! Es kann schließlich immer mal was dazwischen kommen. Das wird dann aber hier und bei Facebook bekannt gegeben.

Montag          13 – 17.30 Uhr

Dienstag        13 – 17.30 Uhr

ACHTUNG: Bitte spätestens bis 16:00 Uhr kommen, da Reparaturen ihre Zeit brauchen! Luft aufpumpen geht jedoch jederzeit 😉

So funktioniert das Radhaus – unbedingt lesen!

An wen richtet sich der Service?

Das Radhaus darf von allen Studierenden der Universität Trier genutzt werden. Als Service-Institution des AStA wird die Werkstatt anteilig über den Studierendenschaftsbeitrag, der im Semesterbeitrag mit enthalten ist, von den Studierenden auf solidarische Weise selbst finanziert: so kostet das Radhaus umgerechnet jeden einzelnen Studi etwa 30 Cent pro Semester (abhängig von der Studierendenzahl).

Warum gibt es das Radhaus?

Die meisten Studis haben nur begrenzte finanzielle Mittel und eine Reparatur im Fahrradladen ist nicht gerade günstig; insbesondere die Reparatur von älteren Rädern rechnet sich hier häufig leider nicht mehr, da die Reparaturkosten den Gebrauchtwert des Rades oftmals bereits übersteigen. In der Konsequenz bleiben viele Räder kaputt und ungenutzt stehen. Diesem Schicksal will das Radhaus entgegen treten!

Das Radhaus muss im Gegensatz zum Fahrradgeschäft keinen Gewinn erwirtschaften: Die Studis sparen sich hier die Kosten für die Reparatur-Dienstleistung. Neue Ersatzteile kaufen wir günstig im Online-Handel ein und geben die Preise ohne Aufschlag an die Studis weiter (wir runden lediglich im Cent-Bereich auf). Außerdem greifen wir – wann immer möglich und erwünscht – auf unser kostenfreies Sortiment gebrauchter Ersatzteile zurück. Das macht Reparaturen zumeist erheblich günstiger und nützt auch der Umwelt dank Recycling: so nehmen wir gerne auch schrottreife Räder entgegen, um die noch brauchbaren Teile abzubauen und weiterzuverwenden.

Neben dem ökonomischen und ökologischen Gedanken gibt es auch noch einen pädagogischen, indem wir Euch entsprechendes Praxiswissen im Umgang mit Fahrrädern gerne vor Ort beibringen, sofern Ihr Interesse zeigt. Viele Einstellungen am Rad (z.B Bremsen und Schaltung) und kleinere Reparaturen (z.B. einen platten Schlauch flicken) lassen sich auch problemlos selbst erledigen, wenn man es einmal gezeigt bekommen hat 🙂

Wie genau läuft der Service ab?

Anwesenheit: Das Radhaus versteht sich als Selbsthilfewerkstatt und ist kein normales Fahrradgeschäft. Das bedeutet, dass Ihr bei der Reparatur anwesend seid und Euer Rad am Ende wieder mitnehmt. Man kann sein Rad also nicht einfach bei uns abgeben und später wieder fertig repariert abholen! Wer solch einen Service wünscht, muss zum Fahrradladen gehen. Nehmt euch ein Schloss mit, um Euer Rad draußen abzuschließen, falls die Reperatur nicht fertiggestellt werden kann. Wir lagern generell keine Räder ein.

Wartezeit: Der Ablauf funktioniert nach dem „Friseur-Prinzip“: Ankommen –> Anliegen kurz schildern –> Warten bis man an der Reihe ist –> Reparieren –> Bezahlen –> Fertig. Bitte beachtet: Wir sind als Werkstattbetreuer maximal zu zweit anwesend und auch bloß Menschen, weshalb es zwangsläufig zu Wartezeit kommt! Manchmal geht es recht schnell, manchmal dauert es auch zwei Stunden, bis man an die Reihe kommt, besonders wenn „die Hütte brennt“. Reparaturen brauchen naturgemäß ihre Zeit und die lässt sich im Vorhinein nur schwer abschätzen. Geduld ist also zwingend erforderlich 😉 Dafür ist es eben verhältnismäßig günstig. Wer nicht auf unser Fachwissen angewiesen ist und selbstständig schrauben kann, darf gerne auch sofort selber loslegen und braucht nicht zu warten.

Zur „Versüßung“ der Wartezeit kann man gerne auf unserem Sofa Platz nehmen und dem Deutschlandfunk lauschen, etwas lesen, sich unterhalten oder uns bei der Arbeit zuschauen (man darf auch jederzeit Fragen stellen). Außerdem gibt es fair gehandelten Bio-Espresso für 50 Cent die Tasse 🙂

Kenntnisse und Fertigkeiten: Sind keine Voraussetzung für den Besuch der Werkstatt! Auch wenn wir eine Selbsthilfewerkstatt sind, stehen wir Euch stets mit Rat und Tat zur Seite und erklären auch gerne die Fahrradmaterie. Also keine Sorge: auch bei völliger Ahnungslosigkeit und zwei linken Händen besteht die Möglichkeit, sein Rad bei uns zu reparieren.

Selbstverantwortung: Da wir eine Selbsthilfewerkstatt sind, gibt es grundsätzlich keinen Anspruch auf Garantie oder Gewährleistung für Reparaturen und Teile! Ihr seid bei der Reparatur anwesend und könnt alles mitverfolgen. Außerdem könnt und sollt Ihr Eurer Rad vor dem Verlassen der Werkstatt zur Selbstvergewisserung probefahren, um alles nochmal zu prüfen. Mitunter tun wir dies selbst auch nochmal, insbesondere wenn Ihr Euch selbst unsicher seid.

Was kostet mich der Spaß?

Nutzungsgebühren: Sie dienen der Instandhaltung und Wertschätzung der Werkstatt. Von den Gebühren finanziert der AStA Einrichtung, Werkzeug und alle nötigen Utensilien. Ihr bezahlt pro Besuch:

2 € für kleine Reparaturen bis 30 min. (z.B. Schlauch/Reifen wechseln, Bremsen justieren)

5 € für größere Reparaturen über 30 min. (z.B. Laufräder zentrieren, Schaltung austauschen)

Falls die Reparatur Eures Rades mehrere Tage beanspruchen sollte, zahlt Ihr für jeden nächsten Tag lediglich 2€ Nutzungsgebühr. In Ausnahmefällen kann Euer Rad – sofern es überhaupt nicht fahrtüchtig ist, Ihr nicht in Campusnähe wohnt und keine Transportmöglichkeit habt – bis zum nächsten Öffnungstag bei uns stehen bleiben. Ihr müsst dann aber auch wieder zur Weiterreparatur anwesend sein!

Nur Bargeld: Es ist nicht möglich im Radhaus „anschreiben“ zu lassen oder per Karte zu zahlen. Wer nicht genügend Bargeld dabei hat, geht leider leer oder muss Geld bei der nahgelegenen Sparkasse abheben.

Ersatzteile:  Wir kaufen selber regelmäßig Neuteile zu möglichst günstigen Preisen aber ausreichend guter Qualität (z.B. von Shimano) im Online-Handel ein und geben die Preise ohne Aufschlag direkt an Euch weiter (Aufrundung lediglich im Cent-Bereich). Wir versuchen die gängisten Ersatzteile stets vorrätig zu haben, um Euer Rad „just in time“ reparieren zu können. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass spezielle Teile zur Instandsetzung nötig sind, die wir nicht vorrätig haben. Diese müsst Ihr dann selber besorgen und beim nächsten Mal mitbringen, so dass wir sie gemeinsam verbauen können. Bei der Auswahl und Bestellung der richtigen Teile helfen wir Euch natürlich (indem wir Euch z.B. eine Email mit einem Link zum entsprechenden Ersatzteil schicken). In der Regel versuchen wir aber auf kostenlose Gebrauchtteile zurückzugreifen, sofern möglich und vorrätig. Unsere Sammlung an gebrauchten aber noch funktionstüchtigen Teilen ist recht üppig, so dass man hier oft fündig wird.

Wie kann man uns sonst noch erreichen?

Wir beantworten Fragen gerne auch per Email (radhaus@uni-trier.de) oder bei Facebook (dort findet Ihr auch die gleichen Infos wie hier).

Verkauf gebrauchter Fahrräder

Spendenräder: Sind bei uns je nach Verfügbarkeit für Studierende zu haben. In der Regel sind diese Räder noch nicht fahrtüchtig! Wenn Ihr ein solches Rad haben möchtet, reparieren wir es unter Eurem Beisein nach dem üblichen Prinzip (siehe „Wie genau läuft der Service ab?“). Das Spendenrad ansich ist kostenlos, der Preis ergibt sich dann aus den Reparaturkosten (Nutzungsgebühr plus Neuteile).

Verkauf von Privat: Ihr könnt auch eure eigenen Räder über unsere Werkstatt an andere Studis weiter verkaufen. Wir beraten Euch dabei gerne bei der Festlegung eines angemessenen Preises. Das Rad bekommt dann einen Zettel mit Namen und Email des Verkäufers sowie dem Verkaufspreis. Wenn das Rad dann verkauft wurde, könnt Ihr den Erlös bei uns abholen kommen oder wir überweisen Euch den Betrag auf Euer Konto.

–> Wir stellen immer mal wieder gebrauchte Räder mit Foto und Preis in unserem Bikemarkt auf unserer Facebook-Seite ein: Radhaus-Bikemarkt

Alternative Verkaufsangebote: Wer ein günstiges Gebrauchtrad sucht und bei uns nicht fündig wird, dem können wir auch die Kleinanzeigen-Rubrik bei hunderttausend empfehlen sowie Ebay-Kleinanzeigen. Daneben gibt es auch noch den lokalen Fahrradflohmarkt vom ADFC Trier.

Wie befindet sich unsere Werkstatt?

Radhaus Wegbeschreibung