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Veranstaltungen des Referats für politische Bildung (WS 2016/2017)


27.10.2016, 19:00, Raum: P12

In Vielfalt ver(n)eint: Strukturaler Nationalismus und EU-Integration im Kontext von Verfassungsprozess und Brexit-Referendum mit Wolf Schünemann

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Der Vortrag befasst sich aus vergleichender Perspektive mit einem besonders irritierenden Phänomen der jüngeren Integrationsgeschichte: Referenden in und über Europa. Seit der Gründung der Europäischen Union mit dem Maastricht-Vertrag vor etwa 25 Jahren haben europapolitische Volks

abstimmungen regelmäßig zu Krisen des Integrationsprojekts geführt. Im Verfassungsprozess der 2000er Jahre kam das problematische Verhältnis von EU-Integration und direkter Demokratie besonderes deutlich zum Vorschein. Mit dem jüngsten britischen Referendum ist ein neuer Typus europapolitischer Volksabstimmungen in Erscheinung getreten: das gegenstandsunabhängig veranlasste Misstrauensreferendum. Wird das britische Beispiel Schule machen? Müssen wir uns vermehrt auf solche offensiven Abstimmungen einstellen? Was würde dies für die Zukunft der EU bedeuten? Droht sie daran zu scheitern? Und warum tut sich die EU überhaupt so schwer mit der direktdemokratischen Legitimation?


03.11.2016, 19:00, Raum: P12

Formen und Funktionen utopischen Denkens mit Alexander Neupert-Doppler

utopia

500 Jahre nach dem Erscheinen der ‚Utopia‘ (1516) von Thomas Morus sind viele Inhalte dieser ersten Roman-Utopie längst nicht mehr utopisch: Allgemeine Schulpflicht, gewählte Regierungen und Scheidungsrecht kommen mittlerweile durchaus auch in der Realität vor. Rückblickend erscheint Morus‘ literarische Utopie als Antizipation späterer Entwicklungen. Nachdem der Begriff Utopie, der zunächst nur ein literarisches Genre bezeichnete, seit dem 19. Jahrhundert sowohl auf Siedlungsexperimente als auch auf ganze Gesellschaftstheorien übertragen wurde, stellt sich die Frage nach dem Utopischen neu: Was leistet utopisches Denken in der kritischen Auseinandersetzung mit seiner jeweiligen Gegenwart?

Neben einer Ideengeschichte der Formen utopischen Denkens wird es im Vortrag daher vor allem um mögliche Funktionen von Utopiebewusstsein gehen. Als Ausdruck von Bestrebungen und Kritik am Bestehenden, als Möglichkeitssinn, Motivation sozialer Bewegungen und Artikulation von Bedürfnissen wird Utopie zu einer Denkfigur kritischer Theorien.

Kann kritisch-utopisches Denken heute ein Korrektiv sein gegen ideologisch-nostalgische Volkstümelei? Wie wäre das Prinzip Hoffnung gegen das Prinzip (Abstiegs-)Angst in Stellung zu bringen? Wie lässt sich die Reichweite und Beschränktheit utopischen Denkens bestimmen? Darüber wird an diesem Abend vorgetragen und beraten werden.

Dr. Alexander Neupert-Doppler studierte Philosophie, Geschichte und Politik in Osnabrück, wo er 2013 mit einer Kritik des Staatsfetischismus promoviert wurde. 2015 folgte der Band Utopie – Vom Roman zur Denkfigur. Er arbeitet als Bildungsreferent für die Sozialistische Jugend in Hannover und lehrt Gesellschaftstheorie an der Uni Gießen.


08.11.2016, 19:00, Raum: P12

Neoanarchism: Utopia Reawakened or the New Spirit of Capitalims? mit Blair Taylor

utopia

Since the collapse of actually-existing socialism, anarchism has experienced a renaissance within the global left as the historical rival tradition to Marxism. A variety of recent left movements from the Zapatistas, the Spanish indignados, Argentine Piqueteros, to Occupy Wall Street have embraced what some have called neoanarchism, a politics that seeks to “change the world without taking power.” This lecture will offer a critical analysis of contemporary anarchist politics in theory and practice, focusing on three main themes. First, it will examine the content of neoanarchism and how it differs from classical anarchism: its particular political analysis, social critique, and utopian vision. Second, it will trace the major historical moments, movements, and intellectual debates which shaped its emergence and political logic – focusing especially on the experience of the New Left and New Social Movements, the anarchist turn in the 1990s by the radical ecology and alterglobalization movement, its hegemony within Occupy Wall Street. Along the way I will discuss the interplay of movements and ideas as various thinkers such as Murray Bookchin, John Zerzan, and David Graeber sought to reformulate anarchist theory in light of changing social and historical conditions.

The talk concludes with an exploration of neoanarchism’s latent affinities with neoliberalism; as neoanarchism developed primarily in opposition to state-led Fordist capitalism and its Marxist opposition, aspects of its social critique overlap with that of neoliberalism. This makes neoanarchism especially prone to recuperation – the process of incorporating radical ideas and movements into power – an important but overlooked factor contributing to both movement decline and the legitimization of power. Whereas the anti-corporate politics of the alterglobalization movement was recuperated as ethical consumption, the anti-statist communitarian politics of movements like Occupy Wall Street have also been absorbed into the neoliberal discourse of the post-crisis era. Echoed in the Tory Big Society program and the U.S. Tea Party manifesto, their shared emphasis on direct action self-provisioning by non-state actors, critique of “politics,” and emphasis on economic alternatives is increasingly attractive to both left and right. Thus just as New Left critiques of the hierarchical Fordist order lent ethical legitimacy to neoliberalism, neoanarchism offers a potential glimpse of a new spirit of capitalism perfectly adapted to the austerity conditions of “post” or “zombie” neoliberalism. In this light, neoanarchism’s allegedly impractical and utopian politics can also be understood as the vanguard of capitalist development, prefiguring not the new society but the means to modernize and stabilize the old.

Der Vortrag wird auf englisch gehalten!


09.11.2016, 19:00, Raum: P12

Von der Muslimbruderschaft zu ISIS mit Matthias Küntzel


vortrag_muslimbruderschaft_kuentzel_plakat_light_1Das frohlockende Selbstverständnis, mit dem die IS-Terroristen Kreuzigungen, Versklavungen und Enthauptungen Andersdenkender feiern, schockiert und verängstigt – und wirft Fragen auf.
Haben wir es mit einem Rückfall in das schwärzeste Mittelalter zu tun oder ist der IS eine moderne Bewegung? Was ist der Unterschied zwischen IS-Salafisten und Muslimbrüdern, zwischen al-Qaida-Terroristen und iranischen Islamisten? Und warum einigt sie ein antisemitischer Hass auf Juden und auf Israel?
Der Referent wird auf die Notwendigkeit, aber auch auf die Schwierigkeit der Abgrenzung von „Islamismus“ und „Islam“ eingehen und den historischen Hintergrund skizzieren, vor dem der gegenwärtige globale Vormarsch des Islamismus stattfindet.
Ausgangspunkt ist die Gründung der Muslimbruderschaft im Jahre 1928, zu einem Zeitpunkt also, als in Italien der Faschismus und in Deutschland der Nationalsozialismus entstanden. Weitere Etappen sind die islamistische Revolution von 1979 in Teheran und das al-Qaida-Fanal von 2001. Die anschließende Diskussion wird Gelegenheit bieten, die Politik der Staatengemeinschaft und der Bundesregierung gegenüber der neuen totalitären Bewegung zu prüfen.

Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker und hat mehrere Bücher zum Thema islamischer Antisemitismus veröffentlicht. 2011 wurde er von der Anti-Defamation League (ADL) mit dem Ehrlich-Schwerin-Menschenrechtspreis ausgezeichnet.


11.11.2016, 19:30, Audimax

Vortrag von Dr. Peter Tauber, MdB, Generalsekretär der CDU Deutschland


14.11.2016, 19:00, Raum: P12

Der Traum ist aus: warum ich Utopien selbst ausprobiere mit Greta Taubert

utopia

Der Club of Rome weiß es, K.I.Z. weiß es. Wir alle wissen: Die Welt, wie wir sie kennen, geht unter. Angesichts sich immer weiter verschärfender ökologischer, ökonomischer
 und sozialer Krisen drängt sich der Diskurs um einen neuen Wohlstandsbegriff auf. Überarbeitung, Arbeitslosigkeit, Hyperkonsum, Kohlendioxid-Emissionen, Arm-Reich-Gefälle, Demographie, Klimawandel, Artensterben, Rohstoffknappheit, Landgrabbing, Flüchlingsströme sind alle Spätfolgen einer rasanten, enthemmten Wirtschaft, die nur
ein Ziel kennt: immer schneller immer mehr haben (wollen). Aber dieses Mehr lässt sich nicht ewig steigern. Das alte Versprechen „Wohlstand durch Wirtschaftswachstum“ gelingt
allmählich nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt hat als Gradmesser gesellschaftlichen Wachstums ausgedient.
In Europa, den USA und in Lateinamerika formiert sich derzeit eine immer größere werdende Bewegung des „Postwachstums“. Sie schlägt eine „sozial-ökologische Transformation“ vor, an deren Ende eine umfassende neu justierte Vorstellung von Gesellschaft steht.
Wissenschaftler wie der Ökonom Nico Paech oder der Beschleunigungsforscher Hartmut Rosa forschen an neuen Zeitmodellen. Politische Parteien wie Die Grünen und Die Piraten haben das Thema „Zeitpolitik“ in ihre Programmdebatten übernommen, Thinktanks
wie die Heinrich-Böll-Stiftung, Attac oder das Konzeptwerk Neue Ökonomie erarbeiten konkrete Alternativen für eine ökologische Wirtschafts- und Lebensweise, die auf einem
neuen Zeitverständnis aufbaut. Darüber zu diskutieren, ist das eine. Aber was kommt, wenn man sich tatsächlich aus dem
Hamsterrad des Müssens befreit? Was passiert, wenn man selbst nicht mehr will, sondern weniger? Wie funktioniert die Utopie des Zeitwohlstands ganz konkret? Nicht nur in meiner
eigenen Welt, sondern auch in der anderer Menschen. In einem einjährigen Experiment stieg ich eine Weile aus der schnellen Welt des Erwerbslebens aus, organisierte mir ein
Grundeinkommen, sagte alles ab – und stellte mich auf bessere Zeiten ein. Es kam anders.


17.11.2106, 19:00, Raum: P12

Until it burns the crusader armies in dabiq – Endzeitvorstellungen in der Propaganda des IS mit Christoph Panzer

utopia

Der selbsternannte Islamische Staat (IS) wirbt erfolgreich wie keine andere vergleichbare Organisation weltweit SympathisantInnen und Mitglieder. In der Propaganda werden dafür häufig apokalyptische Visionen mit der utopischen Verheißung einer „idealen“ Gesellschaft verbunden und so eine auch in „westlichen“ Gesellschaften attraktive Alternative in der Deutung der heutigen Weltlage und ihrer Widersprüche geschaffen. Dieses Element der IS-Propaganda wird am Beispiel des Magazins Dabiq betrachtet.


21.11.2016, 19:00, Studihaus

PolBil-Filmnacht: Divergent – die Bestimmung (Eintritt frei)

utopia

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen … Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich …


05.12.2016, 19:00, Studihaus

PolBil-Filmnacht: Lauf Junge Lauf (Eintritt frei)

filmnacht_laufjungelauf_plakat_1Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz) ist knapp neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in das riesige, unwegsame Waldgebiet Kampinoski und muss dort lernen, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt in der Wildnis zu überleben. Wie man auf Bäumen schläft, Kleintiere jagt und sich von Beeren ernährt.

Von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Doch die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück.

Wie kann er erkennen, wem er vertrauen kann und wem nicht? Nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben zu riskieren für einen kleinen fremden Jungen, der ein Jude sein könnte.

Erst als er eines Tages an die Tür der alleinstehenden Bäuerin Magda Janczyk (Elisabeth Duda) klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek durchzuschlagen.

Auf seiner dreijährigen Odyssee durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung sein ständiger Begleiter. Er begegnet Menschen, die ihm helfen, aber auch solchen, die ihn verraten. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen.


29.11.2016, 19:00, Raum: P12 (Kooperation mit dem Ökoreferat)

Kreislauf statt Wachstum – geplante Obsoleszenz mit Stefan Schridde

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06.12.2016, 19:00, Raum: P12 (Kooperation mit dem Frauenreferat)

Star Trek als (feministische) Utopie mit Lisa Doppler

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Geschlechtslose Humanoide, ein Symbiont abwechselnd in weiblichem und männlichem Körper, ein schwangerer Mann, weibliche Kapitäninnen, Kommandeurinnen und Admirälinnen – das alles gibt es bei Star Trek. Utopie oder „nur“ Science Fiction?
Anhand allgemeiner und feministischer Utopietheorie untersucht die Referentin den utopischen Gehalt bei Star Trek, insbesondere in den Serien „The Next Generation“ und „Deep Space Nine“. Ein Vortrag, der sowohl für gesottene Fans als auch Star Trek-Neulinge verspricht unterhaltsam zu werden.


08.12.2016, 19:00, Raum: P12

Völkermord an den Armeniern, Deutschland und die Türkei
Vortrag und Diskussion mit Ilias Uyar

 

Der Völkermord an den Armeniern, Deutschland und die Türkei
Dem ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts in Europa sind 1,5 Millionen Armenier in der osmanischen Türkei zum Opfer gefallen. Hinter dem von den osmanischen Machthabern als „Umsiedlung“ getarnten Vorhaben verbarg sich die systematische und planmäßige Vernichtung des jahrtausendealten Armenischen Volkes.

Die Türkei verweigert bis heute die Anerkennung des Genozides an den Armeniern und versucht durch Leugnung und Geschichtsverfälschung die armenischen Opfer als Täter darzustellen. Die Leugnung ist dabei nicht auf die Türkei beschränkt, sondern wird auch in Deutschland betrieben. Bislang hatte Deutschland offiziell zum Völkermord geschwiegen. Anlässlich des 100. Jahrestags hat der Bundespräsident dieses Schweigen gebrochen. Der Bundestag hat in einer Resolution wider die Leugnung den Genozid anerkannt. Die Bundesregierung schweigt weiterhin aus politischem Kalkül, um die Türkei nicht zu verärgern.

In seinem Vortrag wird der Referent auf die Auswirkungen der Leugnung des Genozides bis in die Gegenwart eingehen, den langen Weg bis zur Anerkennung in Deutschland darstellen und auf die Verhinderungsversuche der großen türkischen Migrantenverbände eingehen.

Der Referent: Ilias Kevork Uyar ist Rechtsanwalt und aktives Mitglied der zivilgesellschaftlichen Initiative Anerkennung Jetzt. Regelmäßig veröffentlicht er Arbeiten zu den Themen Genozid an den Armeniern und Menschenrechte
In diesem Jahr sind von Ihm erschienen:

„Die armenische Minderheit in der Türkei“
Armenisch-Deutsche Korresondenz, 171 / Jg. 2016 / Heft 2
DITIB, türkische Organisationen und die Lobby gegen die Armenische Community, Armenisch-Deutsche Korresondenz, 172 / Jg. 2016 / Heft 3

Interview der Ruhrbarone mit Ilias Uyar: „Für meine Familie ist es beängstigend, wenn Gruppen von „Allahu Akbar“-Schreiern marschieren“
http://www.ruhrbarone.de/fuer-meine-familie-ist-es-beaengstigend-wenn-gruppen-von-allahu-akbar-schreiern-marschieren/131958

 


13.12.2016, 19:00, Raum: P12

Die Ideologie im Nationalsozialismus und in der DDR im Vergleich mit Dr. Manuel Becker

vortrag_ideologien_becker_plakat_1Deutschland ist weltweit ein einzigartiger Fall für den Diktaturenvergleich. Kaum ein anderes Land hat in seiner Geschichte zwei Diktaturen entgegen gesetzter ideologischer Richtung dieser Intensität erlebt und durchlitten. Dieses historische Vermächtnis ist Mahnung und Auftrag für die gegenwärtige Geschichtspolitik: Wie lassen sich beide Diktaturen in einem adäquaten Verhältnis erinnern? Wie können die Verbrechen des DDR-Regimes angemessen vergegenwärtigt werden, ohne damit die nationalsozialistischen Gräueltaten zu relativieren, zu verharmlosen oder zu banalisieren? Ist es überhaupt gerechtfertigt, von zwei Diktaturen oder gar von zwei Totalitarismen zu sprechen, ohne damit Nationalsozialismus und DDR gedanklich gleichzusetzen? Auf diese und weitere Fragen wird der Vortrag versuchen, Antworten zu formulieren.


16.12.2016, 19:00, Raum: P12

Frauenbilder in Game of Thrones mit Britta Colligs

vortrag_got_colligs_plakat_1Ob als Königin, Matriarchin, perfekte Tochter, Rebellin oder Kriegerin – die HBO Fernsehserie Game of Thrones, nach den Bestseller-Romanen von George R. R. Martins A Song of Ice and Fire, porträtiert die unterschiedlichsten Frauenbilder in einer von Männern dominierten und kontrollierten Welt. In dieser Welt kämpft jede einzelne Figur auf ihre Weise um bei dem Spiel um den Thron nicht unterzugehen.

Der Vortrag „Frauenbilder in Game of Thrones“ wird die unterschiedlichen Frauenbilder der Fernsehserie darstellen, sowie ihre jeweiligen Rollen und Handlungen analysieren.

 

 


11.01.2017, 19:00, Raum: P12

Deutschland-Russland: Sackgasse oder Kalter Frieden? mit Bernhard Kaster, MdB

Die deutsch-russischen Beziehungen sind so schlecht, dass sogar wieder vom Kalten Krieg gesprochen wird. Angesichts der weltweiten Herausforderungen ist das sicherlich das Letzte, was wir gebrauchen können. Wir brauchen mehr Dialog, statt gegenseitiger politischer Monologe. Wir brauchen mehr als einen Kalten Frieden. Im fehlenden Vertrauen liegt das Hauptübel der derzeitigen deutsch-russischen Beziehungen. Wie können wir wieder dazu kommen, uns besser zu verstehen, auch wenn wir nicht immer Verständnis für die gegenseitigen Interessen haben? Europa muss Russland verstehen. Russland muss aber auch Europa verstehen. Dazu brauchen wir einen echten Dialog. Der Vortrag wird Einblicke in die aktuelle Lage der Beziehungen geben und gleichzeitig aufzeigen, wie die deutsch-russischen Beziehungen auf eine neue Basis gestellt werden können.