Veranstaltungen und Termine

Veranstaltungen und Termine

 

Sprechstunde im Referat (Studihaus, Universitätsring 12b) – Dienstag 12-13 Uhr

Wir bieten Beratung und Unterstützung bei Themen wie Sexismus, Stalking, sexualisierter Gewalt, geschlechterspezifischer Diskriminierung etc. und verweisen auch gerne auf weitere Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten im Raum Trier. Außerdem könnt ihr in unserer Sprechstunde Bücher aus unserer Bibliothek ausleihen. Diese sind auch im Tricat zu finden und mit der Signatur 913= gekennzeichnet.

Die Sprechstunde findet regelmäßig nur während der Vorlesungszeit statt. In den Semesterferien könnt ihr gerne einen Termin mit uns per Email (astafrau@uni-trier.de) ausmachen.

 

Jeden Dienstag, 20 Uhr offenes Referatstreffen im Referat (Studihaus Empore rechts, Universität Campus 1)

Du möchtest gerne bei uns mitarbeiten? Du hast Ideen für eine Veranstaltung die du realisieren willst? Du willst das queerfeministische Frauenreferat einfach nur kennenlernen? Dann komm zu unserem offenen Referatstreffen um 18 Uhr im Referat (Studi.Haus, Empore rechts). Du hast Fragen? Kontaktiere uns über astafrau@uni-trier.de.

In den Ferien finden unsere Treffen immer unterschiedlich statt. Falls du Interesse hast, schicke uns doch kurz eine Email und wir geben die das Datum und die Zeit für unser nächsten Treffen durch.

what-feminism-means

 

 

Veranstaltung im Wintersemester 2017/2018:

Vorläufiges Programm

12.10.17 zwischen 14 und 17 Uhr in Raum A 9/10: Vortrag auf dem Marx-Kongress – Geschlechterverhältnis und Kapitalismus von Roswitha Scholz

In dem Vortrag wird thesenhaft die Theorie der Wert-Abspaltung als feministische „Big Theory“ vorgestellt, die nach dem Zusammenbruch des Ostblock-Sozialismus und den Krisenentwicklungen seit 2008 einer neuen Qualität des kapitalistischen Patriarchats Rechnung tragen will. Danach findet eine Abspaltung des Weiblichen vom Wert, der abstrakten Arbeit statt. Nicht nur die Reproduktionstätigkeiten, „Liebe“, Hege, Pflege u. ä., werden „der Frau“ zugeteilt, auch Sinnlichkeit, Emotionalität, Verstandes- und Charakterschwäche usw. werden vom männlichen Subjekt abgespalten und ihr zugeschrieben. Diese historisch-dynamische Grundstruktur prägt die gesamte Gesellschaft. Wenn die Institutionen Familie und Erwerbsarbeit im Zuge des „Kollaps der Modernisierung“ heute erodieren, verwildert das nicht emanzipatorisch aufgehobene kapitalistische Patriarchat nur. Männer werden nun, ob des Obsoletwerdens der abstrakten Arbeit,„hausfrauisiert“ (Claudia von Werlhof), Frauen sind für Geld/Leben/Überleben in zunehmend prekären Verhältnissen zuständig.

 

26.10.17 um 20 Uhr: Kneipentour 
Zum Start des Wintersemesters findet unsere alljährliche queerfeministische Kneipentour statt. Wir treffen uns um 20 Uhr auf dem Vorplatz der Porta, ziehen dann los ins Schmit-Z, in den Winkel und danach ins Simplicissimus. (Der Plan wird eventuell noch abgeändert.)
Wir freuen uns über zahlreiche neue und alte Gesichter!

07.11.17 um 20 Uhr im Referatsraum: Let’s Talk About Sex Salon: Thema: Nicht-Monogame Beziehungsstrukturen.

Mal wieder haben wir uns ein Tabu-Thema zur offenen Diskussion und Meinungsaustausch gesucht. Diesmal lautet es nicht-monogame Beziehungsstrukturen – also alles, was nicht in den klassischen Rahmen passt, den sich die Gesellschaft von einer romantischen Beziehung macht. Sei das jetzt eine Freundschaft-Plus, eine polygame Beziehung oder etwas ganz anderes.

Erfahrungen in dem Bereich sind absolut nicht notwendig kommt einfach vorbei und Let’s talk about it!

 

 

Selbstverteidigungsworkshop  – verschoben –

 

 

14.11.17 um 20 Uhr im Referatsraum: Buchbesprechung Shades of Grey.

Die Romane von E.L. James wurden millionenfach verkauft und in 37 Sprachen übersetzt. Das Interesse der breiten Masse für die BDSM-Szene wuchs praktisch über Nacht. Aber wieviel hat der Roman überhaupt mit der Wirklichkeit zu tun? Und ist Anastasia Steele die selbstdenkende Protagonisten, als die sie manche gelobt hatten oder steckt in dem Werk mehr Sexismus als man denkt? Wir haben uns den Roman für euch einmal näher angesehen und ein paar Stellen raus gesucht, auf deren Besprechung wir uns bereits freuen. Wir werden für euch die Stellen ausdrucken, sodass wir sie auch gemeinsam noch einmal lesen können. Fühlt euch herzlich eingeladen zur Diskussion über einen Roman der noch mehr Hype und Hass auf sich zog als die Twilight-Reihe

 

 

22.11.17 um 18 Uhr in Raum B 14: Vortrag zu §218 von Katja Krolzig

Im Vortrag wird die Geschichte der Abtreibungsregulierung und vor allem die Geschichte der feministischen Kämpfe dagegen – in West- und Ostdeutschland – dargestellt. Aktuelle Herausforderungen für emanzipatorisch-feministischen Aktivismus werden diskutiert. Es wird die Frage aufgeworfen, inwiefern ein Recht auf Abtreibung ein erstrebenswertes Ziel sein kann und welche Gestalt dieses Recht haben müsste.

Katja Krolzik-Matthei (Dipl. Sozialdpädagogin / Sexualwissenschaftlerin M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HS Merseburg. Ihre Arbeitsgebiete sind sexuelle und reproduktive Rechte, sexualisierte Gewalt und Sexualpädagogik. In ihrer Dissertation forscht sie zum Abtreibungsdiskurs in der ostdeutschen Frauenbewegung.

 

 

29.11.17 um 20 Uhr in Raum B 14: Vortrag Lesben im Visier der Staatssicherheit von Barbara Wallbraun

Für die Recherche an ihrem Dokumentarfilm beantragte Barbara Wallbraun im Oktober 2013 die Einsicht in die Akten der Staatssicherheit. Seitdem hat sie über 1800 Seiten in der Leipziger Außenstelle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) bearbeitet. Für die Reihe „Forschung Aktuell“ wurde sie im Januar 2015 von der BStU eingeladen, um einen Vortrag über „Lesben im Visier der Staatssicherheit“ zu halten. So entwickelte sich aus ihrer filmischen Perspektive ein wissenschaftlicher Ansatz zur Thematik.Die Frage, die im Rahmen ihres Vortrages beantwortet werden soll, lässt sich folgendermaßen formulieren:Waren homosexuelle Frauen in der DDR interessant für eine Überwachung durch die Staatssicherheit?

Neben Einblicken in die Arbeitsweise des Ministeriums für Staatssicherheit, wird veranschaulicht, wie Informantinnen angeworben und Maßnahmen entwickelt wurden, um die als „feindlich-oppositionell“ eingestuften Personen bzw. Gruppierungen zu sabotieren. Anhand signifikanter Aktenbeispiele rekonstruiert Barbara Wallbraun wie sich inoffizielle Mitarbeiterinnen (IM) verpflichteten und aus persönlichen Bereichen von Lesben berichteten. Überdies wird dargelegt, welche Konsequenzen staatlich angeordnete Überwachungsmaßnahmen für diese Frauen hatten.Die Informationslage über Lesben im Visier der Staatssicherheit ist eher spärlich. Barbara Wallbraun erachtet diese Thematik als wichtigen Punkt der DDR-Geschichte, der beleuchtet und öffentlich gemacht werden sollte. Deshalb referiert sie auf Fachtagungen und schreibt für Publikationen.

 

04.12.17 um 20 Uhr in Raum B 14: Vortrag zu Pränataldiagnostik von Kirsten Achtelik – Kooperation mit dem Referat für Behinderte und chronisch Kranke

Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

 

11.12.17 um 20 Uhr: Let’s Talk About Sex Salon: Thema: Consense

Weitere Infos folgen.

 

14.12.17 um 20 Uhr: Film „Man for a Day“ – Kooperation mit dem CineAsta

Inhalt:
Was macht einen Mann zum Mann, und was eine Frau zur Frau? Wann und wie werden Geschlechteridentitäten geprägt und auf welche Weise manifestieren sie sich in unserem Verhalten? Und inwieweit folgt man selbst diesen Normen – ob gewollt oder nicht? Die Dokumentation „Man for a day“ begleitet einen DragKing-Workshop, in dem verschiedene Frauen genau diesen Fragen nachgehen. Sie kreieren und definieren mithilfe falscher Bärte, „maskulinen“ Auftretens und erdachter Biographien ein männliches Ich und erkunden dabei zwangsläufig gesellschaftliche Geschlechterstereotypen sowie individuelle Glaubenssätze. Die persönlichen Erfahrungen der Workshopteilnehmerinnen laden dazu ein, eigene Rollenmuster zu reflektieren – oder vielleicht sogar selbst einmal das Spiel mit Geschlechteridentitäten zu wagen. Denn der Film der Regisseurin Katarina Peters macht deutlich: Der Genderdiskurs muss nicht verkrampft sein, sondern kann auch verdammt viel Spaß machen!

Eintritt: 1€

 

19.12.17 um 20 Uhr im Studihaus: Winterfeier

Weitere Infos folgen.

 

15.01.-27.01. 18: Homosella -Queere Kulturtage

Weitere Infos folgen.